Wenn es noch eine Lücke im dicht gewebten Sortiment der
Mercedes- Benz Pkw gibt – dann zwischen der Mercedes A Klasse -
und der Mercedes C Klasse. Zwar bietet der Kompaktwagen mehr
Nutzraum als seine Länge vermuten lässt, doch für die untere
Mittelklasse ist er damit nicht positioniert. So war es an der
Zeit, dass B sagt, wer schon A und C gesagt hat. Unzählige
Mercedes Erlkönige waren notwendig, bis es soweit war.
Und tatsächlich ist nun die B-Klasse in Sicht, denn Mercedes-
Benz hat bei der Mondial de L´Automobile in Paris erstmals den
Combact Sports Tourer „Vision B“ präsentiert, gemeinsam mit dem
Grand Sports Tourer „Vision R“. doch noch früher als dieser –
und mit kaum mehr nennenswerten Änderungen – wird sich der
kompakte Sports Tourer zum Serienautomobil mausern. Die Basis
der „Vision B“ ist die A-Klasse und damit jene pfiffige
Plattform, die ihrem doppelten Boden viel Platz im innenraum und
beste Voraussetzungen für die passive Sicherheit schafft. Doch
die 43 Zentimeter Außenlänge, um die das Concept Car die neue
A-Klasse überragt, bedeuten und bewirken sehr viel. Auch hier
waren unzählige
Mercedes Test notwendig.
Anders als bei der „Vision R“ bleibt es hier zwar bei fünf
Sitzen, aber das Raumgefühl, das schon die A-Klasse auszeichnet,
ist auch bei der „Vision B“ von überwältigender Großzügigkeit,
auch wenn sie nicht das „Grand“ im Namen führt. 84 Zentimeter
Abstand zwischen Vordersitz- und Rückbanklehne – das reicht, um
die Beine übereinander zu schlagen. An Kopfhöhe und Schulteraum
fehlt es genauso wenig wie am Gepäckvolumen im Heck. Dass sich
die Variabilität des Innenraums ebenfalls am Angebot der
A-Klasse orientiert, versteht sich von selbst. Der
Freizeitmensch von heute will nichts zurücklassen müssen, wonach
ihm der aktive Sinn steht, und vor den meisten Sportgeräten wird
die B-Klasse auch nicht zu kapitulieren brauchen. Den Erfolg
erkennt man auch daran, das die Mercedes Tuner schon praktisch
Gewehr bei Fuß stehen.
Mit der größeren „Vision R“ teilt der B-klasse- Vorläufer den
Tenor des Designs: sportlich- dynamisch. Das erweist sich schon
an der ausgeprägten Keilform, die von einer kräftigen Sicke
unterhalb der Türgriffe noch betont wird. Die gewölbte und
gepfeilte Motorhaube, die wie selbstverständlich vom markanten
Kühlergrill zwischen den freundlich dreinblickenden
Klarglas-Scheinwerfern zur Windschutzscheibe fließt, das
deutlich, aber nicht auf Kosten der Kopfhöhe gewölbte Dach und
die kühn modellierten Radhäuser verhindern jeden Anflug von
fader Nutzform. Die Vorgabe, streng auf die Funktionalität zu
achten, wurde trotzdem eingehalten. Das gilt auch für den
Innenraum, der Jung und frisch wirkt, ohne verspielt zu sein. An
Armaturenbrett, Türen und Sitzen präsentiert sich ein neuartiges
Hightech- Textil, das den Stoffen für hochwertige
Sportbekleidung ähnelt. Aluminium setzt moderne Akzente rings um
die klassischen Rundinstrumente und die Mittelkonsole,
Holzapplikationen offerieren unaufdringlich eine Prise Luxus,
genau wie in der Mercedes C Klasse auch.
Und zur Begeisterung der Betrachter in Paris trug die „Vision B“
auch außen ein ungewöhnlich attraktives Material: eine
silbergraue ALU-BEAM Lackierung, die das Licht stärker
reflektieren. Mercedes- Benz ist der erste Anwender des neuen
Verfahrens, in naher Zukunft soll es zur Serientauglichkeit
reifen.
Die enge technische Verwandtschaft zur
A-Klasse bringt nicht nur erwünschte
Kostenvorteile, sie lässt die „Vision B“ auch an den
Fortschritten anlässlich des jüngsten Modellwechsels teilhaben.
Das gilt für die verbesserte Hinterachskonstruktion, aber auch
für den Motor, mit dem die „Vision B“ in Paris vorgestellt
wurde. Es ist der Zweiliter- Turbodiesel mit vier Zylindern und
103 kW (140 PS), der mit modernster Common- Rail-
Direkteinspritzung arbeitet und schon bei 1.600 Umdrehungen je
Minute das stramme Drehmoment von 300 Newtonmetern bereitstellt.
Trotz des Mehrgewichts gegenüber der A-Klasse ist damit
souveräner Durchzug schon aus niedrigsten Drehzahlen gesichert,
wie Sie es von der Mercedes C Klasse gewohnt sind.
Die Anleihen beim kleineren Verwandten setzen sich fort mit dem
neuen Sechsganggetriebe und vor allem mit der stufenlosen
AUTOTRONIC, einem Automatikgetriebe mit Kegelscheiben und
Schubgliederband, dank dessen das Auto optimal bescheunigen
kann: immer im günstigsten Motorleistungsbereich und ohne
Zugkraftunterbrechung. Wer „virtuelle“ Gangstufen wählen. Und
das Schöne daran – diese Art von automatikfahren ist auch
überaus wirtschaftlich: sechs Liter Diesel je 100 Kilometer im
Durchschnitt. Auch die Umwelt profitiert: Die Abgasvorschriften
gemäß Euro 4 werden von dem 140-PS-Diesel selbstverständlich
eingehalten, zusätzlich ist ein wartungsfreier Partikelfilter
eingebaut.
Noch ist die „Vision B“ ein Showcar. Aber nach dem großen Erfolg
auf der Ausstellung ist an der Serienkarriere des Pariser
Blickfängers nicht zu zweifeln. Die ersten
Mercedes Erlkönige werden
sicherlich bald auf internationalen Straßen gesichtet. An
Nachfrage dürfte es nicht fehlen. Die Raumwunder Qualitäten der
A-Klasse werden gewiss auch eine Stufe höher honoriert, die
Kombination aus immer noch knapper Außenlänge und üppigen
Nutzvolumen kommt einer Generation Autofahrer gerade recht,
denen ihr Fahrzeug vor allem Ausdruck eines Lebensstils ist. Die
Kaufentscheidung für eine B-Klasse, die der „Vision B“
weitgehend gleicht, könnte nicht selten spontan fallen – so sehr
überzeugt das Design. Und sie würde wohl nur der Auftakt für
viele weitere Entschlüsse sein, sich einfach hineinzusetzen und
loszufahren, ob in ein sportliches Wochenende oder einen
fröhlichen Besuchsnachmittag. Lust auf Mobilität: Der Mercedes
unter dem Buchstaben B kann sie erfüllen, und Sie werden
eventuell Ihren Mercedes Gebrauchtwagen bald gegen einen neuen B
Klasse Mercedes eintauschen..
Quelle: Mercedes Magazin 04.2004
Autor: J. Klostermann v. wupdes.de
Strom ist teuer und wird auch immer teurer, Photovoltaik kann da durchaus eine günstige Alternative sein – auch im eigenen Garten daheim zuhause. So können zum Beispiel alle nötigen Lampen mit Solar und Photovoltaik betrieben werden, statt mit teurem Strom aus der Steckdose. Dabei taugt die Photovoltaik nicht nur für einen guten Durchblick im Dunklen, sondern auch für andere „Stromfresser“ – etwa die Wasserpumpe im Goldfischteich. Solarlampen können sogar so eingestellt werden, dass diese automatisch mit Einbruch der Dunkelheit „angehen“, das Licht selbst brennt so lang, wie der Akku hält, welcher den ganzen Tag über aufgeladen wurde. Und das alles nur mit sauberer Sonnenenergie…